Erdäpfel, Edelleut, Eigensinn

Eine Zeitreise ins Ascherland

Wir Ascher tragen eine stille, verschämte Liebe zu unserer Stadt im Herzen, über die wir uns freilich gegenseitig viel vorschimpfen.“
Augenzwinkernd beschrieb der ehemalige Gymnasialdirektor Florian Hintner den Menschenschlag seiner Heimat. 500 Jahre lebten rund um Asch/Aš Deutsche, deren Charakter durch alle Epochen von Eigenwilligkeit und Freiheitsliebe geprägt war. So geriet das kleine Ascher Land als westlichster Zipfel Böhmens immer wieder zum Schauplatz historischer Umwälzungen. Sie nahmen nicht nur Einfluss auf die Nachbarregionen Oberfranken/Bayern und Vogtland/Sachsen. Nein, einige nehmen für sich in Anspruch, in ganz Mitteleuropa einmalig zu sein.
Kuriose und wegweisende Ereignisse aus dieser eigenwilligen Geschichte bringt das Buch „Erdäpfel, Edelleut, Eigensinn – eine Zeitreise in Ascher Land“ in Erinnerung. Die unterhaltsame Tour durch die Zeitgeschichte von 1400 bis 1938 gibt es zweisprachig deutsch/tschechisch.
Das Buch basiert auf historischen Fotos, Zeitzeugentexten und Hintergrund-Informationen. „Erdäpfel, Edelleut, Eigensinn“ ist außerdem als Film auf DVD erhältlich. Buch und Film enthalten folgende Episoden:
Erdäpfelkönige: Wie die Kartoffel vom Ascher Land aus zur begehrten tollen Knolle wurde Machtpoker: Wie die Grafen von Zedtwitz als Herren des freien Ascher Landes Kaiserin Maria Theresia trotzten
Glaubensbekenntnisse: Wie das Ascher Land zur evangelischen Enklave im katholischen Böhmen wurde
Hausgeschichten: Vom Richtschwert, der sensationellen Mineralquelle und dem guten Bier in Niederreuth
Dichterworte: Was Goethe an Asch nicht gefiel
Der Freistaat: Wie sich das Ascher Land 1938 für elf Tage selbstständig machte

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