Als Freischreiber vor drei Jahren begann, waren wir Einzelne. Jetzt sind wir fast vierhundert. Und wagen etwas unerhörtes. Freischreiber hat vor wenigen Wochen dazu aufgerufen, Deutschlands fairste Redaktionen für den Himmel-Preis vorzuschlagen. Und wir baten darum, Vorschläge für die fieseste Redaktion einzureichen. Wir haben viele, viele Mails erhalten, Danke dafür! Was uns überrascht hat: Wir haben viel mehr positive Vorschläge erhalten, als negative. Es ging um anständige Honorare, Umgang auf Augenhöhe und gut redigierte Texte, die vor Druck vom Autor obligatorisch gegengelesen werden und noch vieles mehr. Was eine faire Redaktion ist, haben wir im Code-of-Fairness in Stein gemeisselt. Jetzt sind die Redaktionen an der Reihe, sich zu jenem Code zu bekennen.
Nominiert für den Himmel-Preis der freien Journalisten für die fairste Redaktion 2011 sind:
Der Freischreiber-Himmel 2011
Kandidat 1: Redaktion P.M.-Magazin
David gegen Goliath. Thematisch oft in anderen Sphären unterwegs, dafür im Umgang mit den Freien mindestens auf Augenhöhe. Früher Peter Moosleitners interessantes Magazin, heute kurz PM, gefällt den Freien. Der Umgang mit der Redaktion sei fair, unkompliziert und respektvoll, die Themenbriefings vorbildlich und das Korrekturlesen des redigierten Artikels Standard. Sowohl das Honorar als auch die Belege kämen schnell an. Dazu noch ein netter und ungemein uneitler Chefredakteur. Alles super, bis auf manchen dunklen Schatten des Mutterschiffs Gruner+Jahr.