Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
versprochen, es wird vorerst das letzte Mal sein, dass wir dieses Wort in die Tastatur tippen: L_E_I_S_T_U_N_G_S_S_C_H_U_T_Z_R_E_C_H_T. Es ist am vergangenen Freitag leider doch vom Bundesrat verabschiedet worden und gilt. Trotz lauter Kritik aus dem Netz, von uns, sogar dem DJV, selbst der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der SPD. „Leistungsschutz-Yoga mit Peer Steinbrück“ heißt unsere Reaktion darauf. Wie kommt’s? Lesen Sie selbst (freischreiber.de/home/peer-steinbr%C3%BCck-yoga).
Abschließend dazu – ganz wirklich – eine kleine Erheiterung (www.freitag.de/autoren/klaus-raab/erklaer-das-mal-deiner-mudda) zum Thema, eine Chronologie der Ereignisse (breitband.dradio.de/lsr) und ein Aufruf von Wolfgang Michal: „Sascha, sei du unser Grillo!" (carta.info/56021/sascha-sei-du-unser-grillo).
Während die Politiker ihren Versprechungen widersprachen, haben wir FREISCHREIBER mit einem ganz anderen Thema für Wirbel gesorgt: Wasjournalistenverdienen.tumblr.com. Warum? Weil wir für Transparenz sorgen wollen und uns zum Beispiel fragen, ob sich Redaktionen von Qualitätszeitungen eigentlich Gedanken darüber machen, wie viele Reportagen ein Reporter im Monat anfertigen kann und muss, um überleben zu können. Der Tumblr wurde schon fleißig gefüllt, sogar von Chefredakteuren. Helfen Sie mit und schreiben auch Sie, wie viel Sie wo verdienen und feuern damit die Diskussion um Honorarbedingungen im Journalismus an. Wir haben darauf sogar aus Österreich und Italien Reaktionen bekommen und Aufmerksamkeit bei deutschen Mediendiensten wie Turi und Kress. Das zeigt uns: FREISCHREIBER ist auf dem richtigen Weg und wird gehört!