Der :Freischreiber-Newsletter

Neues von Freischreiber: Die Fischer und wir

Liebe Leserin, lieber Leser,

eines unserer Ferienerlebnisse wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: Ein schmucker Ort im Osten der Republik, direkt an der Ostseeküste. Treffen mit dem Vorsitzenden der örtlichen Fischereigenossenschaft. Köstlicher Fisch im genossenschaftseigenen Restaurant, aber bei Hering und Flunder Lamento ohne Ende: die Fischfangquoten – eine Katastrophe. Die Politiker – völlig ahnungslos. Der Beruf – inzwischen brotlos. Und die Fische – inzwischen auch weg. Aber außer endlosem Gejammer: Nichts. Keine Ideen. Keine Alternativen. Die anderen sollen es richten. Die Sache war ziemlich klar: Diese Genossenschaft wird es nicht mehr lange geben. Und die Fischer werden weiterjammern und eines Tages nur noch traurig aufs Meer schauen.

Nun haben Sie, liebe Leserin und lieber Leser, ja diesen Newsletter von Freischreiber abonniert, dem kleinen Verein freier Journalisten, die ja auch so manchen Grund zum Klagen haben, ähnlich wie die Fischer von der Genossenschaft. Aber es gibt einen Unterschied zu den Fischern: Denn wir von Freischreiber sind überzeugt, dass die anderen es nicht richten werden, wenn man selbst nicht mit Ideen voran geht. Das heißt für freie Journalisten: Wer seine Arbeitssituation verbessern will, muss selbst etwas dafür tun.

Neues von Freischreiber: Die alte Tante Print und wie sie auch übermorgen noch – kracks – kraftvoll zubeißen kann

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Gemessen daran, welch dramatischer Umbruch zurzeit stattfindet, jammern noch erstaunlich wenige Journalisten, vor allem aber ziehen sie zu selten Schlüsse daraus. Denn es nützt ja nichts, sich ständig selbst zu bemitleiden. Stattdessen muss die Bereitschaft von Zeitungsredaktionen größer werden, sich zu wandeln. Es wird immer noch zu wenig experimentiert." Worte von Stephan Weichert, Professor für Journalismus an der Macromedia-Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg und damit Gastgeber für den Freischreiber-Zukunftskongress. Gesagt hat er das in einem Interview mit dem Rheinischen Merkur, in dem es, das klingt ja bereits an, um die Zukunft der Zeitung und des Journalismus ging.

Wir finden: Weichert hat recht. Wir brauchen mehr Experimente. Mehr kreatives Nachdenken, wie es weitergeht mit dem Journalismus und wie man auch in Zukunft damit Geld verdienen kann. Und wir setzen noch einen drauf: Warum sollten wir freien Journalisten warten, bis irgendjemand in irgendeinem Verlag eine Idee hat, wie man im Netz mit Journalismus Geld verdienen kann? Warum denken wir nicht selbst auch darüber nach? Schließlich haben wir Freie den Vorteil, anders als die großen Verlagstanker, enorm flexibel und wendig zu sein – und den sollten wir ausspielen.

Neues von Freischreiber: Surfen kostet, benachteiligte Radiojournalisten und die Zukunft, die uns alle angeht

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie die Freischreiber-Website als RSS-Feed abonniert haben (was wir natürlich empfehlen), werden Sie gemerkt haben, dass sich in der vergangenen Woche dort einiges getan hat. Wenn Sie keinen Feed haben, sollten Sie mal wieder auf die Seite gehen, denn, wie gesagt, es gab einiges in der vergangen Woche.

Zum Beispiel Neues vom Leistungsschutzrecht. Leider nichts Gutes: Das Bauchgefühl, dass wir angesichts dieses von den Verlagen gewünschten Rechts die ganze Zeit schon hatten, hat offenbar nicht getrogen: Denn ganz offensichtlich wird das Leistungsschutzrecht freie Journalisten benachteiligen – neben all den anderen Problemen, die es auch noch mit sich bringt. Es sieht nämlich ganz so aus, als müssten freie Journalisten in Zukunft zahlen, wenn sie Internet-Seiten von Verlagen ansurfen wollen – selbst wenn die im Netz weiterhin ohne Paywall zugänglich sind. Die Gewerkschaften haben zwar eine Idee, wie man das wieder gutmachen kann. Aber besser wird es dadurch kaum. Lesen Sie selbst.

Neues von Freischreiber: Raum für Neues

Liebe Leserin, lieber Leser,

sind Sie eigentlich glücklich? Also beruflich gesehen? Voll und ganz zufrieden, kein Grund etwas zu ändern, nichts zu meckern? Und guten Mutes, dass das alles auch so weitergehen wird, die nächsten Jahre und vielleicht sogar bis zur Rente? Dann kommen Sie unbedingt zum Freischreiber-Zukunftskongress am 18. September in Hamburg. Denn wir würden wirklich ernsthaft gerne von Ihnen erfahren, wie das so geht, mit dem beruflichen Glück.

Wenn Sie Ihr berufliches Glück allerdings noch nicht ganz so hundertprozentig gefunden haben, oder es zwar schon mal erhascht haben, aber nicht so richtig wissen, wie es sich halten lässt über die nächsten Jahre, dann ist das Thema des Zukunftskongresses erst recht interessant für sie: "Mach's dir selbst – wie freie Journalisten in Zukunft arbeiten und Geld verdienen werden."

Denn alleine kommt man bei wirklich wichtigen Fragen wie der nach dem beruflichen Glück und der Zukunft und wie das alles weitergeht ja oft nicht richtig weiter. Da braucht man Leute, die verstehen, wie es einem geht, weil sie in einer ähnlichen Lage sind. Und die vielleicht schon ein bisschen mehr Erfahrung haben, ein paar Fehler schon gemacht haben, ein paar Dinge ausprobiert haben.

Neues von Freischreiber: Das erste Mal

Liebe Leserin, lieber Leser,

und wann war Ihr letztes erstes Mal? Nein, nein, das ist jetzt überhaupt  nicht anzüglich gemeint. Uns ist nur kürzlich mal wieder aufgefallen, dass man es mit der Zeit im Leben immer weniger erste Male gibt. Wer zum ersten Mal Bungee gejumpt ist, zum ersten Mal Austern gegessen hat, zum ersten Mal geheiratet hat, zum ersten Mal geschieden wurde und zum ersten Mal ein Honorar raufverhandelt hat, den erwarten irgendwann nur noch Wiederholungen, wenn man es mal prinzipiell betrachtet.

Halt, halt, bevor Sie jetzt weitertrotten, bieten wir eine Ausfahrt vom immer gleichen Pfad! Wir haben da nämlich einen Vorschlag für ein ganz bestimmt unvergessliches erstes Mal:

Den allerersten Zukunftskongress freier Journalisten. Der gleichzeitig auch noch der allererste Freischreiber-Kongress ist. Und die allererste Freischreiber-Party.

Kommen Sie am 18. September nach Hamburg. Zum Freischreiber-Zukunftskongress: "Mach's dir selbst – wie freie Journalisten in Zukunft arbeiten und Geld verdienen werden".

Und wer weiß: Vielleicht werden Sie dann in einigen Jahren nostalgisch zurückblicken, mit Kollegen beim Bier sitzen, und davon erzählen, wie das war, damals, beim ersten Freischreiber-Zukunftskongress. Damals, als alles anfing. Als Sie zum ersten Mal diese Idee hatten, die ihnen in den Jahren danach so viel Erfolg bescherte …

Neues von Freischreiber: Die Hitze, die Live-Reportage, der Spagat

Liebe Leserin, lieber Leser,

draußen ist Sommerloch, die Luft flirrt und wenn Sie alles richtig gemacht haben, sitzen Sie gerade an einem Meer/Baggersee/Planschbecken und lesen diesen Newsletter ganz bequem auf dem Smartphone oder Ipad. Hätte man früher ja auch nicht gedacht, dass man im Freibad irgendwann mal Internet haben würde, damals, als es schon der Gipfel der Coolness war, wenn man einen Ghettoblaster dabei hatte. Aber damals gab's ja noch nicht mal Internet …

Aber die Zukunft kommt eben schneller als man denkt, selbst jetzt, wo alles träge schwitzt und die Zeit zäh ist wie Nutella aus dem Kühlschrank. Aber wer als freier Journalist nicht das Schicksal der Ghettoblaster teilen möchte, tut gut daran, sich Gedanken zu machen.

Oder, noch besser, sich mit anderen auszutauschen. Wie es weitergehen kann mit dem Job – oder wie eher nicht, wo die Chancen liegen, wo die Risiken. Was man immer schon mal gerne tun wollte und was andere vielleicht schon gewagt haben – kurz: Man tut gut daran, zum Freischreiber-Zukunftskongress zu kommen. Am 18. September in Hamburg.

Und das Beste daran: Man hat was zum Drauf-Freuen für nach den Ferien: tolle Referenten, spannende Diskussionen, nette Leute und eine grandiose Party zum Schluss! 

Neues von Freischreiber: Der Zukunftskongress

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

lange haben wir Sie auf die Folter gespannt, immer wieder geraunt, dass wir ja diesen Kongress machen am 18. September in Hamburg, der die Zukunft in die Hand nimmt, wir haben Linktipps zur Vorbereitung geschickt, Sie gebeten, sich den Termin freizuhalten.

Jetzt öffnen wir den Vorhang!

Tusch!

Neues von Freischreiber: Zeit für Termine und einen Aufruf

Liebe Leserinnen und Leser des Freischreiber-Rundbriefes,

halten Sie zur Lektüre Ihren Terminkalender bereit, denn wir haben heute einige Terminhinweise für Sie, außerdem bitten wir um Mithilfe bei einer Sache, die freien Journalisten und Redaktionen gleichermaßen helfen soll. 

 

Termine

Die Berliner Freischreiber-Regionalgruppe trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, 28. Juli, um 19.30 Uhr – wie immer an Gemma Pörzgens Wohnzimmertafel, an der auch Nicht- und Noch-Nicht-Freischreiber herzlich willkommen sind. Zu Gast ist diesmal Markus Lips, Pressesprecher der VG Wort. Er kommt extra aus München, um alle Fragen zum Thema VG Wort zu erläutern, vor allem den schwierigen Umgang mit den Zählmarken bei der Auswertung von Veröffentlichungen im Internet. Anmeldungen bitte an gemma.poerzgen(at)gmx(.)net 

 

Das Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp) bietet ein Seminar für freie Journalisten und die, die es werden wollen, an: Wolfgang Kiesel verrät, was man für den Einstieg in den Job wissen muss und welche Hürden es zu nehmen gilt. Das Seminar "Freiberuflichkeit als Chance – Existenzsicherung für freie Journalisten" findet vom 10. bis 12. September 2010 in München statt, Anmeldeschluss ist der 10. August. Mehr dazu hier.

  

Und dann: Bitte den 18. September merken. Da findet in Hamburg der Freischreiber-Zukunftskongress statt. Dort wollen wir uns mit dem Medienwandel beschäftigen, seinen Chancen und Möglichkeiten für freie Journalisten. Mehr Infos dazu gibt's bald!

 

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