Neues von Freischreiber: Das erste Mal

Liebe Leserin, lieber Leser,

und wann war Ihr letztes erstes Mal? Nein, nein, das ist jetzt überhaupt  nicht anzüglich gemeint. Uns ist nur kürzlich mal wieder aufgefallen, dass man es mit der Zeit im Leben immer weniger erste Male gibt. Wer zum ersten Mal Bungee gejumpt ist, zum ersten Mal Austern gegessen hat, zum ersten Mal geheiratet hat, zum ersten Mal geschieden wurde und zum ersten Mal ein Honorar raufverhandelt hat, den erwarten irgendwann nur noch Wiederholungen, wenn man es mal prinzipiell betrachtet.

Halt, halt, bevor Sie jetzt weitertrotten, bieten wir eine Ausfahrt vom immer gleichen Pfad! Wir haben da nämlich einen Vorschlag für ein ganz bestimmt unvergessliches erstes Mal:

Den allerersten Zukunftskongress freier Journalisten. Der gleichzeitig auch noch der allererste Freischreiber-Kongress ist. Und die allererste Freischreiber-Party.

Kommen Sie am 18. September nach Hamburg. Zum Freischreiber-Zukunftskongress: "Mach's dir selbst – wie freie Journalisten in Zukunft arbeiten und Geld verdienen werden".

Und wer weiß: Vielleicht werden Sie dann in einigen Jahren nostalgisch zurückblicken, mit Kollegen beim Bier sitzen, und davon erzählen, wie das war, damals, beim ersten Freischreiber-Zukunftskongress. Damals, als alles anfing. Als Sie zum ersten Mal diese Idee hatten, die ihnen in den Jahren danach so viel Erfolg bescherte …

Denn genau darum geht es: Gemeinsam mit anderen freien Journalisten Ideen austauschen, Pläne schmieden, Kontakte machen. Einen Tag lang darüber nachdenken, wie es weitergehen kann mit dem Journalismus, der freiberuflichen Tätigkeit und dem Geldverdienen. Nach vorne denken. Motivation kriegen und Lust auf Neues (oder den nötigen Tritt, alte Ideen endlich mal anzugehen). Und Spaß haben.

Es lohnt sich natürlich ohnehin, bei Freischreiber Mitglied zu werden. Aber im Vorfeld des Kongresses lohnt es noch mehr: Mitglieder zahlen nämlich 40 Euro für den Kongress und den Eintritt zur abendlichen Freischreiber-Party. Nicht-Mitglieder zahlen 90 Euro.

 

Hinweisen möchten wir außerdem auf einige andere Termine, freischreiberin- und extern:

Der nächste Bremer Freischreiber-Stammtisch ist am Donnerstag, dem 26.
August, ab 20 Uhr (voraussichtlich) im Bandonion. Mit dabei ist diesmal Lars Haider, der Chefredakteur des Weser-Kuriers. Eine ideale Gelegenheit, ihn mal ein wenig zu seiner Vorstellung einer modernen Lokalzeitung zu befragen – und zu der Rolle, die freien Journalisten darin zukommt. Freie Berufskollegen, die mitdiskutieren wollen, sind herzlich willkommen! Anmeldungen wie üblich an Tanja Krämer unter info(at)tanjakraemer(.)de

Die Termine der weiteren Regionaltreffen (am 2. August in München und am 10. August in Hamburg) entnehmen Sie bitte unserer Regionalgruppenseite.

Der Journalistinnenbund bat uns, auf seine Jahrestagung hinzuweisen. Auch dort wird die Frage gestellt, wie kritischer und unabhängiger Journalismus auch in Zukunft möglich sein kann. "Demokratie braucht Öffentlichkeit, Journalismus, Mut" lautet der Titel der öffentlichen Podiumsdiskussion, zu dem der Journalistinnenbund am 5. September 2010 ins Museum Folkwang in Essen einlädt. Erwartet werden prominente Gäste wie etwa Anke Domscheit (Microsoft Deutschland), Ulrike Kaiser aus dem DJV-Vorstand, Beate Rössler (Medienwissenschaftlerin der Uni Amsterdam) und Katrin Scheib (WAZ online).

Weitere Informationen zum Programm der Jahrestagung finden sich auch der Webseite www.journalistinnenbund.de, Anmeldeschluss ist am 15. August 2010.

 

So viel für heute, herzliche Grüße,

 

Ihre Freischreiber