Neues von Freischreiber: Raum für Neues

Liebe Leserin, lieber Leser,

sind Sie eigentlich glücklich? Also beruflich gesehen? Voll und ganz zufrieden, kein Grund etwas zu ändern, nichts zu meckern? Und guten Mutes, dass das alles auch so weitergehen wird, die nächsten Jahre und vielleicht sogar bis zur Rente? Dann kommen Sie unbedingt zum Freischreiber-Zukunftskongress am 18. September in Hamburg. Denn wir würden wirklich ernsthaft gerne von Ihnen erfahren, wie das so geht, mit dem beruflichen Glück.

Wenn Sie Ihr berufliches Glück allerdings noch nicht ganz so hundertprozentig gefunden haben, oder es zwar schon mal erhascht haben, aber nicht so richtig wissen, wie es sich halten lässt über die nächsten Jahre, dann ist das Thema des Zukunftskongresses erst recht interessant für sie: "Mach's dir selbst – wie freie Journalisten in Zukunft arbeiten und Geld verdienen werden."

Denn alleine kommt man bei wirklich wichtigen Fragen wie der nach dem beruflichen Glück und der Zukunft und wie das alles weitergeht ja oft nicht richtig weiter. Da braucht man Leute, die verstehen, wie es einem geht, weil sie in einer ähnlichen Lage sind. Und die vielleicht schon ein bisschen mehr Erfahrung haben, ein paar Fehler schon gemacht haben, ein paar Dinge ausprobiert haben.

Genau solche Leute haben wir als Referenten für die sieben Workshops auf dem Kongress eingeladen. Menschen, die sich zum Teil schon seit Jahren Gedanken machen, wie es weitergehen kann mit dem Journalismus und dem Geldverdienen, die Dinge versucht haben, zum Teil auch gescheitert sind. Wir haben sie eingeladen unter der Bedingung, dass sie ihr Wissen teilen, sich Kritik stellen, gemeinsam mit den Teilnehmern über Neues nachdenken. Denn wir wollen auf dem Kongress keine drögen Podiumsdiskussionen, sondern offenen Austausch, ehrliche Fragen, lebhafte Diskussion. Und deswegen haben wir die Workshops auch Workshops genannt: Weil dort Ideen entstehen sollen, weil sich dort Menschen finden sollen, die gemeinsam Projekte anschieben wollen, weil dort Raum für Neues ist.

Wer dabei sein und sich schon mal vorbereiten möchte, klickt in dieser Woche auf diesen Artikel mit dem vielversprechenden Titel "How to be a Rockstar at your next conference".

Dort heißt es zum Schluss, wo ja oft die entscheidenden Dinge stehen: "Some of the most interesting conversations don’t happen at the workshops themselves, but at post-conference dinners and happy hours."

Wahre Worte auch für unseren Kongress: Wir haben zwar kein "post-conference dinner" zu bieten, aber dafür, viel besser, die erste Freischreiber-Party überhaupt. Kongressteilnehmer haben freien Eintritt! Und wir können schon mal verraten, dass wir DJs gewonnen haben, die uns mächtig Beine machen werden. Journalisten allesamt, selbstredend.

Wer übrigens noch regelmäßiger über Neuigkeiten bei Freischreiber, über Veranstaltungen und Termine informiert werden möchte, wird Freischreiber-Fan bei Facebook: www.facebook.com/freischreiber.de. Und bei Twitter kann man nicht nur über Freischreiber auf dem Laufenden bleiben (unter www.twitter.com/freischreiber_), sondern auch schon mal gucken, wer von den Kongress-Referenten alles so twittert – und was die zu sagen haben.

Wer für den Kongress noch nach einer Übernachtungsmöglichkeit sucht oder eine anzubieten hat, wird vielleicht in unserer Bettenbörse fündig. Dort können sich auch Mitfahrgelegenheiten mit Bus Auto und Bahn (für Gruppentickets) zusammen tun.

 

Außerdem haben wir hier noch einige weitere Hinweise für Sie:

Für insgesamt zehn freie und fest angestellte Kollegen richtet journalists.network e.V. eine Recherchereise ins Baltikum aus. Bewerben kann sich jeder bis 35 Jahre, Selbstzahler zahlen 350 Euro. Im Fokus stehen das baltische Musterland Estland, das krisengeschüttelte Lettland und Tallinn, Europas Kulturhauptstadt 2011. Die Ausschreibung mit allen Infos findet sich hier. Bewerbungsschluss ist der 23. August, die Reise findet statt vom 13. bis 20. Oktober.

Unsere Kollegin Gemma Pörzgen hat für das Magazin message einen Beitrag darüber geschrieben, wie man sich vor dem Ideenklau durch Redaktionen schützen kann. Wir verlinken darauf am Ende dieses Briefes, wer mehr dazu lesen will, wendet sich direkt an die Redaktion der message.

Die Termine unserer Regionalgruppen-Treffen (am 10. August in Hamburg und am 26. August in Bremen) entnehmen Sie bitte unserer Regionalgruppentreffenseite. Freischreiber und andere Freie treffen sich (un)regelmäßig in Berlin, Hamburg, München, Bremen und Frankfurt, tauschen sich über die Arbeit aus, laden Abendgäste zu Themen, die Freie interessieren, und plaudern in netter Runde. Kolleginnen und Kollegen, die (noch) nicht Freischreiber-Mitglieder sind, sind stets herzlich willkommen.

A propos: Wer noch nicht Mitglied ist, für nur zehn  Euro im Monat aber einem innovativen, kleinen, schlagkräftigen, netten Verband angehören möchte, der sich allein um die Interessen der freien Journalistinnen und Journalisten kümmert, findet hier ein Beitrittsformular. Wir bieten Vernetzung, kostenlose Rechtsberatung durch einen renommierten Medienanwalt und anderes mehr. Wer nicht frei arbeitet, uns aber trotzdem unterstützen möchte, ist als Fördermitglied natürlich auch herzlich willkommen!

So viel für heute, herzliche Grüße,

Ihre Freischreiber

 

 

 

 

 

 

AnhangGröße
Message-Ideenklau.pdf141.71 KB