Abräumer und Heulsusen: Bye Buy Out!

Das neue Freelens-Magazin ist ein Muss für alle Freien. Es geht um freie Fotografen, freie Journalisten, freie Illustratoren. Die drei Berufsgruppen haben in diesem Heft erstmals gemeinsame Sache gemacht: Sie „enthüllen“, wie Verlage heute mit den Kreativen umgehen – und sie verdeutlichen, warum die Freien eine Antwort darauf finden müssen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: Der Illustrator Dieter Jüdt hat die Verlagsetagen in ein hartes freudloses Schwarz-Orange getaucht. Jan Philipp Schwarz karikiert die großen Verleger (bitte demnächst als Sammelbildchen herausgeben!): Heinrich Bauer als Abräumer, Hubert Burda als Heulsuse, Thomas Ganske als Scheinheiligen und Matthias Döpfner als Transformator. Joanna Hegeman stellt die oft undurchdringlichen Vertragsklauseln als bedrohlichen Paragraphen-Dschungel dar, und das Fotografen-Duo Achenbach & Pacini setzt auf intelligente Weise die Zukunfts-Idee vom „Medienimperium in der Jackentasche“ um. Die Buchstaben kommen natürlich von den Freischreibern: Lars Reppesgaard dokumentiert die Kreativität der Verlage bei der Formulierung von Knebelverträgen, Kai Schächtele und Matthias Spielkamp interviewen die ehemalige Justizministerin Brigitte Zypries zum Thema Urheberrechtsreform (Ihr Rat: „Freiberufler müssen Druck ausüben“), Julia Schoons Satire über die seltsamen Geschäftsgebaren der Medienunternehmer wird durch Illustratorin Sarah Burrini zum Comic, Stefan Niggemeier schreibt über den heldenhaften Zweifrontenkrieg der Verleger – gleichzeitig gegen Google und die freien Autoren, Ulrike Langer analysiert, warum die Globalisierung das nationale Urheberrecht aushebelt, Inga Pabst erzählt von der permanenten Übervorteilung freier Illustratoren und Wolfgang Michal erklärt an elf Beispielen, wie man im Internetzeitalter sein eigener Verleger wird. Das Freelens-Magazin Nr.29 kann ab sofort zum Preis von 5 Euro bestellt werden bei: Freelens Media GmbH, Steinhöft 5, 20459 Hamburg, per E-Mail unter: media@freelens.com