Buyout-Verträge bei der Stuttgarter Zeitung

Mehrere Mitglieder haben sich bei uns gemeldet, weil ihnen unliebsame Post von der Stuttgarter Zeitung ins Haus geflattert ist. Besonders innovativ sind die Buyout-Verträge, die das Haus gerade verschickt, nicht. Aber unterschriftsreif sind sie natürlich auch nicht. Schließlich steht darin, dass der Verlag die Texte und die Nutzungsrechte schrankenlos an Dritte weiter verkaufen darf, ohne dass der Urheber dafür einen Cent sieht. Und dass der Verlag die Texte in allen möglichen Formen verwerten darf, obwohl er nur einmal pauschal dafür zahlt. Allein kann man in der Regel bei Verhandlungen nur schwer durchsetzen, dass derartige Klauseln nicht Bestandteil der Verträge bleiben. Um so erfreulicher, dass sich bereits einige Autorinnen und Autoren der Stuttgarter Zeitung vernetzen, um koordiniert auf diese Briefe zu antworten. Wer sich dem anschließen mag, kann sich gerne bei uns melden. Dann bringen wir Euch zusammen. Kontakt am besten erstmal per Mail an lars.reppesgaard at hamburg.de