Der Himmelpreis geht an Brand Eins

Eine Redaktion, die die Leistung ihrer freien Mitarbeiter angemessen vergütet. Die nach Lieferung zahlt und nicht erst fünf Monate danach. Die nicht zur PR nötigt und einen letzten Blick auf den redigierten Text ermöglicht. Und sogar reagiert, wenn man ihr Themen vorschlägt. Eine Redaktion, die dem „Code of Fairness“, dem Katalog für Mindestanforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Verlagen und freien Journalisten, gerecht wird. Gibt es die?

Deutschlands Journalistinnen und Journalisten waren aufgerufen, Redaktionen vorzuschlagen, die den Himmelpreis von Freischreiber, dem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, verdient haben. 68 Vorschläge gingen ein, „Enorm“, „PM“ und „Brand Eins“ waren die Favoriten. Mehr als 400 Freischreiber-Mitglieder waren aufgerufen, unter den Dreien die himmlischste Redaktion zu wählen. Am gestrigen Abend wurde im Rahmen der „Code of Fairness“-Kampagne in Hamburg der „Himmelpreis“ an das Redaktionsteam von Brand Eins verliehen. Mit großer Freude haben wir den Preis übergeben und gratulieren aufs Herzlichste. Im Zuge einer Nachbesserung des Wahlverfahrens wird der „Höllepreis“ erstmalig 2012 vergeben. Im Sinne des „Code of Fairness“ hoffen wir sehr, dass es in dieser Kategorie keine Vorschläge geben wird. Im Himmel: Silke Burmester übergibt den Preis an Jens Bergmann, den Geschäftsführenden Redakteur von Brand eins (Fotos: Thomas Görny)