Himmel-Kandidat Nr. 3: impulse

Freischreiber nominiert das Unternehmermagazin “impulse” für den Himmel-Preis 2018.

2013 löste sich das Wirtschaftsmagazin Impulse aus dem Verlag Gruner+Jahr. Es machte sich unter der Leitung von Nikolaus Förster selbstständig, wurde uns Freien quasi wesensverwandt. Und ähnlich wie viele von uns setzte Impulse auf die Strategie, zur Marke zu werden. Das hat offenbar gut geklappt, nach eigenen Angaben schreibt das Magazin inzwischen schwarze Zahlen. Von Beginn an arbeitet die Redaktion mit Freien zusammen. Und zwar auf eine Weise, wie wir uns das immer wünschen: auf Augenhöhe, mit Respekt und Fairness. Fragt man bei den freien Kolleginnen und Kollegen herum, was sie an Impulse am meisten schätzen, sind es genau diese drei Worte, die als Erstes fallen: Augenhöhe, Respekt, Fairness.

Erst danach erwähnen sie das „faire“ oder „sehr faire“ oder „anständige“ Honorar. Eine Kollegin schreibt sogar: „Kritik habe ich eigentlich keine, weil der Umgang tatsächlich immer sehr, sehr gut war.“ Man reibt sich die Augen, weil solche Redaktionen immer noch viel zu selten sind.

Doch Impulse hat verstanden, dass es unter Geschäftspartnern eine Währung jenseits von Preis und Honorar gibt: Wertschätzung. Nur so entstehen langlebige Geschäftsbeziehungen, von denen beide Seiten profitieren. Eine Haltung, die jetzt direkt in den Himmel führen könnte.

Hier geht´s zum Nominierungstext als pdf.

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Freischreiber e.V. vergibt einmal im Jahr den Himmel- und Hölle-Preis. Er geht an Redaktionen, Personen, Verlage oder andere Unternehmungen, die sich im vergangenen Jahr für die Belange des freien Journalismus eingesetzt bzw. zum Schaden des Berufsstandes beigetragen haben. Hier geht es zu den Statuten. Morgen werden die Hölle-Kandidaten bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet dann am 17. November in Berlin zusammen mit der Gala “10 Jahre Freischreiber” statt.