Journalismus braucht Freiheit

Am 29. September feierte die deutsche Sektion der internationalen  Journalisten-Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt in Berlin. Freischreiber war dabei und gratulierte herzlich.

Die Freischreiber gratulieren Reporter ohne Grenzen (RoG) zum 20-jährigen Jubiläum (v. l. n. r.): Henry Steinhau, Vorstand Freischreiber e.V.; Gemma Pörzgen, Vorstand RoG; Christian Mihr, Geschäftsführer RoG; Astrid Frohloff, Vorstandssprecherin RoG. FOTO: Franziska Senkel

Sie helfen Journalisten, die drangsaliert, verschleppt oder an der Ausübung ihres Berufs gehindert werden – vor Ort, mit wertvollen Informationen und Kontakten, oft auch in konkreter Aktion und mit Geld; sie setzen sich mit auffälligen und wirkungsvollen Kampagnen für Presse- und Informationsfreiheit ein; sie unterstützen Journalisten und Blogger, wenn diese in Krisengebiete fahren oder aus Ländern mit eingeschränkter Pressefreiheit berichten: Die Reporter ohne Grenzen.

Ende September feierte diese für Journalisten in aller Welt so wichtig gewordene Organisation das 20-jährige Bestehen ihrer deutschen Sektion. Es war ein entspannt-feierlicher,  informativ-festlicher Abend. In mehreren Redebeiträgen, Bühnen-Interviews und Video-Einspielern ließen die 1994 gegründeten deutschen Reporter ohne Grenzen ihre Entwicklung Revue passieren und würdigen. Ein Grußwort der weltweit tätigen Mutter-Organisation „Reporters sans frontières International“ brachte der aus Paris angereiste Generalsekretär Christophe Deloire mit, die Festrede hielt der ARD-Journalist Thomas Roth.

Wir Freischreiber sind mit den Reportern ohne Grenzen (RoG) mehrfach verbunden: So leistet die international renommierte, spendenfinanzierte Nicht-Regierungs-Organisation gerade für freiberufliche Kollegen eine wichtige, mitunter im Wortsinne lebenswichtige Unterstützung vor Ort in vielerlei Hinsicht. Einige Mitglieder der RoG sind auch bei den Freischreibern organisiert. Und nicht zuletzt ist „Freier Journalismus“ ja in doppelter Lesart zu verstehen – im Sinne wirtschaftlicher Unabhängigkeit genau so wie auf die Freiheit des Handelns jenseits politischer oder gar staatlicher Repressionen bezogen.

„Journalismus braucht Freiheit“ lautete daher der mit Blumen überbrachte Geburtstagsgruß der Freischreiber an die Reporter ohne Grenzen: für 20 Jahre wichtiges und wertvolles Engagement für die Freiheit von Journalisten. Herzlichen Glückwunsch!