Nach der Zukunft, vor der Zukunft

Kaum ist man aus der Zukunft zurück, muss man sich wieder mit denen beschäftigen, die ihr Geschäftsmodell mit Hilfe eines bürokratischen Verfahrens am Leben erhalten wollen. Das Erfreuliche an der neuesten Entwicklung: Die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht einiger großer Verlage trifft auf weitere Widersacher. Grund genug, noch einmal an unseren Zukunftskongress zu erinnern, der ja auch der Suche nach eigenen Ideen und funktionierenden Geschäftsmodellen diente. Der Freischreiber-Vorstand erstellt eine Kongress-Dokumentation, die nachles- und -klickbar machen soll, was dort diskutiert, verworfen, erdacht und verabredet wurde. Das alles soll nicht verpuffen, die freien Journalisten – oder zumindest die, die in Hamburg dabei waren – sollen sich nicht wieder ins einsame Kämmerlein zurückziehen (es sei denn, sie wollen das gerne), sondern die Impulse aus Hamburg mitnehmen in die tägliche Arbeit: (vage) Ideen verfolgen, sich mit anderen darüber austauschen, Erfahrungen sammeln, den Schritt ins eigene Projekt wagen, Partner suchen. Wir möchten gerne zu einer kontinuierlichen Debatte, zu einem dauerhaften Austausch ermuntern – darüber, wie unsere Zukunft aussehen kann, welche Ideen, Projekte, Modelle, die auf dem Kongress vorgestellt wurden oder die freie Journalisten selbst verfolgen, Sie für erfolgversprechend halten oder für einen Holzweg. Freischreiber-Mitglieder haben die Möglichkeit, an dieser Stelle im internen Forum der Freischreiber-Seite darüber zu diskutieren, den Austausch zu suchen oder Modelle vorzustellen. Willkommen sind auch Eindrücke vom Kongress: Was war gut, was war weniger gut, was hat funktioniert, was nicht, was kann besser werden? Nicht-Mitglieder können die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag nutzen – oder schreiben an kontakt(at)freischreiber(.)de