Neues von Freischreiber: Terminhinweise, Lektüreliste u.a.

Gestern haben wir unseren (fast) wöchentlichen Rundbrief verschickt, hier ist dessen Inhalt nochmal zum Nachlesen. Darin: 1.) eine Übersicht über Freischreiber-Termine, die zum Teil auch offen sind für Nicht-Mitglieder, Noch-Nicht-Freischreiber und andere Interessierte, 2.) unsere Lektüreliste, die eine persönliche Auswahl dessen enthält, was wir im Netz an spannenden Dingen gefunden haben, und 3.) ein Hinweis in eigener Sache. Kommen wir zu 1.), den Terminhinweisen: Die Arbeitsgruppe Freifunker – also alle Freien, die Radio machen – lädt zum ersten Stammtisch. Er findet am Mittwoch, 9. September, in Berlin statt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben. Mehr dazu für Mitglieder auf der Freifunker-Seite im Forum. Die Freischreiber- Arbeitsgruppe gegen Buy-Out trifft sich am Donnerstag, 10. September, ab 19 Uhr in Hamburg. Nähere Informationen für Mitglieder hier. Die AG Online widmet sich derzeit besonders der Online-Vergütung der VG Wort, die bislang noch äußerst unattraktiv und schlecht geregelt ist. Worum es geht, steht hier. Freischreiber-Mitglieder, die sich an der AG Online und an einer Initiative für die bessere Online-Vergütung beteiligen wollen, klicken hier. Am Dienstag, 15. September, trifft sich die Berliner Freischreiber-Regionalgruppe um 19.30 Uhr an Gemma Pörzgens Wohnzimmertafel, die ja schon mehrfach ein Ort des geselligen Miteinanders und fruchtbringender Diskussionen war. Diesmal widmen sich die Berliner der Vorbereitung der Freischreiber-Lesereise im November und sprechen über weitere Freischreiber-Aktivitäten. Kommt zahlreich, auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen ! Anmeldung bitte an gemma(.)poerzgen(a)gmx(.)net Weitere Informationen finden Mitglieder bei der Regionalgruppe im internen Bereich der Seite. Das nächste Freischreiber-Treffen in Hamburg findet am Donnerstag, 17. September, in den Räumen des Mut-Theaters, Amandastraße 58 in der Schanze statt. Uhrzeit: 19.30. Als Gast wird Christian Prill, Geschäftsführer des Markenbüros Hamburg, über die Schaffung von Marken sprechen. Außerdem geht es um Neuigkeiten aus dem Verband. Selbstverständlich sind auch Nicht-Freischreiber herzlich willkommen. Mitglieder finden weitere Informationen zur Hamburg-Gruppe hier. Gehen wir über zu 2.), dem kommentierten Lektüreverzeichnis: Teuer, teuer, so’n Qualitätsjournalismus: Angeblich insgesamt 400.000 Dollar hat eine preisverdächtige Titelgeschichte des New York Times Magazines gekostet, in der eine Reporterin über Euthanasie nach dem Hurrikan Katrina berichtete. Eine brisante Geschichte. Das Glück für die New York Times war: Sie bekam die Geschichte umsonst, da die Autorin sie zum Teil selbst, zum Teil über Stipendien und später über das stiftungsfinanzierte Recherchebüro Pro Publica finanzierte. Mehr dazu hier. Großen Leitartiklern steht es zu, wichtige Fragen nicht nur zu stellen, sondern sie auch gleich zu beantworten. Heribert Prantl (SZ) hat’s bei der letzten Netzwerk-Recherche-Tagung getan und einen Vortrag über die Frage gehalten, die er selber aufwirft: ” Sind Zeitungen systemrelevant? ” Jetzt kann der Text in voller Länge nachgelesen werden in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Besprochen (mit Diskussionsmöglichkeit) wird der Text hier. Journalisten, die sich schon mal für die Zukunft rüsten wollen, können bei econsultancy 25 Dinge nachlesen, die sie unbedingt tun sollten. Es sind, ähem, 25 eher webaffine Dinge. Aber das kann ja heutzutage nicht schaden. Fit für die Zukunft geben sich derzeit auch die Verlage – merkwürdig nur, dass sie es mit Geschäftsideen versuchen, über die sie bei anderen heftig schimpfen. Jedenfalls geht der Burda-Verlag demnächst mit einem, nun ja, nennen wir es Google-News-ähnlichen Finanzdienst namens Finanzen100 online. Warum das, gelinde gesagt, doppelmoralisch ist, erklärt das Medienmagazin DWDL. (Ver)wunderlich auch die Empfehlungen, die Verleger Jakob Augstein seinen Freitag-Lesern so mitgibt. Sie sollen Blumen pflanzen. Warum das für die freie Freitags-Autoren weniger was ist, steht hier, bei uns. Und nun noch etwas Erfreuliches: Die (allerdings nur Noch)-Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte sich ja in der Verangenheit mehrfach recht aufgeschlossen für ein sogenanntes Leistungsschutzrecht gezeigt, wie es die Verlage gerne hätten (was das ist? Die Erklärung für Mitglieder im Urheberrecht-Leitfaden auf der Freischreiber-Website). In einem Interview klingt das jetzt schon deutlich autorenfreundlicher. Schließen wir mit 3.), einem Hinweis in eigener Sache: Sie sind regelmäßiger Besucher unserer Seite, Sie lesen unser Blog? Wie gefällt Ihnen, was wir da so aus der Welt der freien Journalisten berichten? Haben Sie Lob und Tadel, Hinweise und Anregungen? Sie können gerne Kontakt zu uns aufnehmen – wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören. Schreiben Sie einfach an kontakt@freischreiber.de oder wenden Sie sich vertrauensvoll an den Freischreiber-Vorstand. Wenn Sie einen Blogbeitrag kommentieren wollen oder von einer Sache wissen, über die wir im Blog berichten sollten, können Sie das auch direkt im Blog tun. Klicken Sie einfach auf “Neuen Kommentar schreiben” oder auf “Ein Thema für den Blog vorschlagen” (siehe Schaubild), schon kann’s losgehen. Und wenn Sie uns über die regelmäßige Lektüre unseres Blogs hinaus die Treue erweisen wollen, dann denken Sie doch mal über eine Mitgliedschaft nach. Einiges über unsere Ziele finden Sie hier und hier. Wenn Sie schon den ersten Schritt in Richtung einer Mitgliedschaft tun wollen: Freie Journalistinnen und Journalisten, Journalisten in der Ausbildung und Unterstützer finden Mitgliedsanträge hier.