Schauspieler beklagen Gagen-Kürzung und eine Tendenz zu Buy-Out-Verträgen

Ja, kommt uns das nicht alles bekannt vor!? Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) hat zur Jahreswende einen zunehmenden Gagenverfall beklagt. In den vergangenen zwei, drei Jahren seien die Gagen um bis zu 20 Prozent gesunken. Da das Produktionsvolumen gleichzeitig abgenommen habe, und die Filme in immer kürzerer Zeit abgedreht werden müssten, summierten sich die Einbußen für die Schauspieler zum Teil auf bis zu 50 Prozent. Außerdem würden Schauspieler immer häufiger durch Buy-Out-Verträge von jeder Folgevergütung und jedem Wiederholungshonorar ausgeschlossen. Der Berufsverband der Freischreiber möchte deshalb im Jahr 2011 verstärkt auf eine Allianz der Kreativen hinwirken. Da die Probleme überall sehr ähnlich seien, könnten auch Lösungen nur mit vereinter Kraft erreicht werden.