Springer jubelt, die Kostenbremse quietscht

Dem Axel-Springer-Verlag geht es gut, der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner freut sich im Interview mit turi2.de über “Zahlen wie aus einem anderen Film”, wo doch jetzt alle unter der Krise ächzen und murren, kann Döpfner für 2008 vom “höchsten operativen Geschäft in der Geschichte des Unternehmens” schwärmen, kann mit Stolz auf “das höchste Netto-Ergebnis, den höchsten Jahres-Überschuß in der Geschichte des Unternehmens” blicken, kann darauf verweisen, daß sein Unternehmen “die höchste Dividende” auszahlt, und schließlich noch frohlocken, daß sie bei Springer “eine Umsatzsteigerung von knapp sechs Prozent erreicht” haben. Döpfner weiß auch, warum es Springer so gut geht: weil man dort “rechtzeitig auf die Kostenbremse” getreten habe. Springer, da war doch was. War das nicht der Verlag, der manchmal etwas zu heftig auf die Kostenbremse tritt?