Warum kommen Sie zum Zukunftskongress? Heute: Daniel Nauck

Am 18. September findet in Hamburg der Freischreiber-Zukunftskongress statt. Bis dahin sollen hier im Blog einige Teilnehmer vorgestellt werden. Nach Prof. Bernhard Pörksen und Freischreiberin Silvia Michèle Bergmann fragen wir heute Daniel Nauck, freier Fotograf und Geschäftsführer der Multimedia-Produktionsfirma 2470media: 1. Warum habt Ihr unsere Einladung angenommen, am 18. September zum Zukunftskongress nach Hamburg zu kommen? Weil die Freischreiber mit uns Freelensern unbedingt zusammenarbeiten sollten. Als Fotojournalisten freuen wir uns auf den Austausch mit den schreibenden Kollegen. Er ermöglicht uns einen Perspektiventausch. Als vorwiegend visuell geschulte Journalisten können wir von der Herangehensweise der Schreiber lernen. Im Gegenzug hoffen wir, zeigen zu können, dass gute Bilder mehr sind als nur Illustration. 2. Welches Projekt wird 2470media vorstellen? Unser Studio ist auf Kooperation ausgerichtet. Die Multimedia-Reportagen, die wir produzieren, sind das Ergebnis der Vernetzung von Fotografen, Printredakteuren, Fernsehredakteuren, Motion Designern und Cuttern. Wir sind Spielplatz und Testlabor in einem. Und wir glauben, dass Filme, die von Print-Leuten gemacht werden, anders aussehen als Fernsehen. 3. Wie könnte die Zukunft für freie Fotografen und Autoren aussehen? Ich denke, die Zukunft liegt in der multimedialen Aufbereitung von Inhalten und in der Zusammenarbeit im Rahmen flexibler Arbeitsstrukturen. Man kommt für Projekte zusammen, arbeitet an virtuellen Knotenpunkten oder trifft sich in journalistischen Begegnungsräumen. Das heißt: Wir werden kooperativer arbeiten und eigenständiger publizieren.