Wie die Nominierungen für den Himmel-und-Hölle-Preis zustande gekommen sind

Es gibt Gründe, warum Redaktionen freien Journalisten wie der Himmel vorkommen – und ebenso Gründe, warum andere nicht. Wie sich der Berufsverband Freischreiber eine gute Zusammenarbeit vorstellt, hat er kürzlich im Code of Fairness beschrieben. Die Jury, die sich unabhängig vom Vorstand aus Mitgliedern von Freischreiber zusammensetzt, erreichten viele Mails, in denen Redaktionen quer durch die Republik vorgeschlagen wurden: von A wie „Apothekenumschau“ (vorgeschlagen für die Kategorie „Himmel“) bis Z wie „Zeit-Magazin“ (vorgeschlagen für die Kategorie „Hölle“). Die Begründungen für die Einsendungen überprüfte die Jury. Sie checkte gegen – sowohl Lob als auch Tadel. Dafür fragte sie bei freien Journalisten nach, wie sie die Zusammenarbeit erlebt haben. Ergab sich kein klares Bild, wurden die Vorschläge als Erfahrungen einzelner bewertet. Häuften sich jedoch die Meinungen im positiven oder im negativen Sinne, kamen die Redaktionen auf die Liste der Kandidaten. Nominiert für den Himmel-Preis wurden schließlich drei Redaktionen, die in besonders vielen Zusendungen für die Erfüllung des Code of Fairness gelobt wurden. Für die Shortlist der Hölle hat die Jury drei Kandidaten ausgewählt, bei denen sich Eindrücke von Verstößen gegen einzelne oder mehrere Grundsätze einer fairen Zusammenarbeit auffällig häuften. Update 5.10.: Im Deutschlandradio gab es heute Morgen ein Interview mit Jury-Mitglied Jakob Vicari zur Himmel-Hölle-Nominierung