Als Journalist auf der Flucht

WO: Hamburg, Altona

WANN: 11.07.2016 - ab 19:30 UHR

Die Flüchtlingskrise hat uns Journalisten bislang vor allem als Berichterstatter beschäftigt: Hunderttausende mussten im vergangenen Jahr ihre Heimat verlassen, viele von ihnen fanden in Deutschland Schutz – etliche davon auch in Hamburg. Aber auch unter den Flüchtlingen gibt es Journalisten.

Auf dem nächsten Freischreiber-Stammtisch am Montag, 11. Juli, in Hamburg wollen wir deshalb mit geflohenen Journalisten ins Gespräch kommen, die mittlerweile in Hamburg leben. Dafür haben wir Redakteure, Fotografen und Dokumentarfilmer eingeladen, die an einem Weiterbildungsprogramm für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte teilnehmen. Auch die Initiatorin des Programms an der Hamburg Media School, Tina Fritsche, ist unser Gast.

Es kommen diese Kolleginnen und Kollegen:

Arman Ahmadi, iranisch-kurdischer Fotograf und Kameramann
Ahmad Alrifaee, Fotograf aus Syrien
Zahra Sadat, Journalistin und Frauenrechtlerin aus Afghanistan
Erik Arellana Bautista – „Chico Bauti“, Dokumentarfilmer, Dichter und Menschenrechtsaktivist aus Kolumbien
evtl. kommt auch Hamid Saljooghi, Journalist aus Afghanistan

Unter welchen Bedingungen haben die Journalisten in Syrien, Afghanistan oder dem Iran gearbeitet? Warum mussten sie ihre Heimat verlassen und auf welchem Weg? Wie erleben sie die Flüchtlingsdebatte in Deutschland? Darüber wollen wir mehr erfahren.

Zeit: Montag, 11. Juli, 19.30 Uhr
Ort: Klippkroog, Altona – Große Bergstraße 255
Anmeldung: hamburg-orga[at]freischreiber.de

Vielleicht ergeben sich dabei ja auch Kontakte oder Ideen für gemeinsame Projekte über den Stammtisch hinaus.