+++ ABGESAGT +++ Berlin-Stammtisch am 12.3.: Diskriminierungssensibles Schreiben

WO: Aufsturz, Oranienburger Str. 67, 10117 Berlin

WANN: 12.03.2020 - ab 19:30 UHR

Der geplante Stammtisch zum Thema “Diskriminierungsfreies Schreiben” muss leider ausfallen.

Der Freischreiber-Vorstand ist übereingekommen, auf Vorort-Treffen bis auf Weiteres zu verzichten. Der Grund für die Entscheidung: Aktuell geht es darum, irgendwie dafür zu sorgen, dass es möglichst wenige Neuansteckungen mit Corona gibt, und auch wenn unsere Treffen in kleinem Rahmen stattfinden, müssen sich ja doch alle irgendwie dort hin bewegen.

Wir werden unseren Stammtisch baldmöglichst nachholen!

Bis dahin gibt’s auf den Seiten unserer Referentinnen Lesestoff für euch:
www.genderleicht.de
https://leidmedien.de

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Können wir eigentlich auch ohne sprachverunstaltende Sonderzeichen  gendern?
Wie vermeide ich Klischees, wenn ich über Menschen mit Behinderungen schreibe?
Welche Formulierungen sind ungewollt rassistisch oder beleidigend?
Und: Gibt es kein deutsches Wort für “People of Colour”?

Für den nächsten Freischreiber-Stammtisch 

am Donnerstag, 12. März
ab 19:30 Uhr
im Aufsturz (Oranienburger Str. 67)

haben wir drei wunderbare Referentinnen eingeladen, die mit uns ganz praxisnah über diskriminierungssensibles Schreiben sprechen wollen:

CHRISTINE OLDERDISSEN ist Fernsehjournalistin, Freischreiberin und leitet im Auftrag des Journalistinnenbunds das Projekt Genderleicht. Das Webportal will die Gender-Debatte versachlichen und aufzeigen, wie Medienschaffende auf undogmatische und spielerische Weise den Geschlechtern sprachlich und bildlich gerecht werden können.

JUDYTA SMYKOWSKI ist Projektleiterin von Leidmedien.de, einem Portal des Vereins Sozialhelden, das sich für weniger Klischees über Menschen mit Behinderung in den Medien einsetzt und für mehr Diversität in den Redaktionen kämpft. In ihrem Input räumt sie mit veralteten Begriffen und Sprachbildern zum Thema auf und gibt Tipps, wie man in der (Bild-)Sprache sensibler wird.

MELINA BORčAK arbeitet als freie Journalistin und Filmemacherin u.a. für CNN, RBB, DW. Außerdem hält sie Vorträge und gibt Seminare rund um die Themen Migration, Rassismus und antimuslimische Vorurteile. Sie wird erzählen, wie man beim Berichten über diese Themen diskriminierende, beleidigende oder einfach falsche Begriffe und Framing vermeiden kann.

Bitte gebt uns doch kurz Bescheid, wenn ihr dabei sein möchtet, damit wir ein wenig planen können. Im Clubraum finden maximal 25 Personen Platz.

Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit euch und viele positive Sprachimpulse,

eure Berliner Stammtisch-Orgas

Julia, Melina, Barbara und Christoph