Werkstattbericht: Als Journalistin in Tansania

WO: Freiburg

WANN: 13.11.2018 - ab 20:00 UHR

Freischreiberin Ramona Seitz stellt ihre Recherchen über Albinismus in Tansania vor und gibt Behind the Scences-Einblicke in die journalistische Arbeit in Afrika.

Ramona Seitz hat drei Jahre lang über Albinismus in Tansania recherchiert und war alleine dieses Jahr vier Monate vor Ort. In Freiburg präsentiert sie ihre Ergebnisse. Sie erzählt, welche Hürden sie im Rahmen ihrer Recherchen überwinden musste, aber auch, wie bereichernd und herausfordernd die Arbeit in interkulturellen Teams ist. Für ihre umfassenden Recherchen hat Ramona Seitz eine 360-Grad-Verwertung ausgearbeitet. Neben Textbeiträgen sind ein Film, eine Multimedia-Graphic Novel und eine Ausstellung in Vorbereitung. Im Vortrag wird insbesondere auf das Thema Comics-Journalismus eingegangen – ein spannendes Format!

Wann: Dienstag, 13.11.2018, 20:00 – 21:30 Uhr
Wo: Uni Freiburg, KG I, Raum 1021 (Platz der Universität 3, Freiburg)

Hintergrund: In Afrika ist Albinismus für Betroffene gefährlich. Denn laut einem Irrglauben kann aus ihren Körperteilen eine besondere Medizin hergestellt werden. Vor zehn Jahren berichtete erstmals eine BBC-Journalistin über Morde an Menschen mit Albinismus. In Tansania hat sich die Situation bereits verbessert. Doch insgesamt wurden inzwischen aus 29 afrikanischen Ländern Angriffe berichtet. Auch dieses Jahr.

Zur Referentin: Ramona Seitz ist freie Journalistin mit Fokus auf Ostafrika. Sie ist Mitglied bei Freischreiber, AG DOK und  Reporter ohne Grenzen. In Kürze startet sie eine Riffreporter-Koralle zum Thema “Spotlight: Subsahara Afrika”.

Comic-Zeichnung: Marco Tibasima