Freischreiber unterstützen die deutschen Verleger in ihrer Forderung das Wort wert zu schätzen
  


Wir Freischreiber haben großen Grund zur Freude! Die Verleger haben erkannt, dass Worte einen Wert besitzen. Diese Erkenntnis verbreiten sie nun im ganzen Land, in fast 250 Titeln. „Jedes Wort wert“ ist der Claim der Anzeigen und Plakate.
 


Die Verleger haben recht. Genau so ist es. Jedes Wort ist’s wert. Aber gleichzeitig entwerten sie das Wort der freien Autoren: senken die Honorare, nehmen uns Zweit- und Drittverwertungsrechte ab.Jedes Wort ist‘s wert“, diese Erkenntnis nehmen wir Freischreiber begeistert an. Damit freie Journalisten nicht kellnern gehen müssen, um ihr Büro zu bezahlen. Damit sie sich digitales Arbeitsgerät leisten können. Und auch eine Hose für den Recherchetermin. Damit sie ihre Rente sichern können. Und damit sie nicht ‚was mit Werbung‘ machen müssen.

Jedes Wort wert, das ist eine gute Erkenntnis. Wir Freischreiber erkennen, hier ist ein Anfang gemacht: mit der Wertschätzung dessen, was wir Wortproduzenten tun. Denn jedes Wort ist es wert, dass sein Wert auch bei den Urhebern ankommt. In Form von fairen Honoraren, von denen freie Journalisten leben können. Bei der Verbreitung dieser Erkenntnis sind wir sehr gern behilflich.


Und wir steuern sechs eigene Motive bei. Ab 13. Dezember 2017 ist unsere Kampagne fürs Wort zu finden unter www.jedeswortistswert.de, auf Twitter, Facebook  und Instagram unter @jedeswortwert.


Wir danken dem Betahaus Hamburg für die Bereitstellung der Räume und der Fotografin Eva Häberle für die Fotos.