Welche Erfahrungen macht ihr mit PR und Lobbyismus und wie stark ist beides aus eurer Sicht mit Journalismus verzahnt?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die trennscharfe Unterscheidung zwischen Journalismus und PR war jahrelang eines jener Dogmen der Branche, die man dem Nachwuchs schon in der Volontärausbildung eintrichterte. In jüngster Zeit berichten Journalistenausbilder, dass dieser Unterschied ihren Schülern nicht mehr so wichtig ist – oder sie ihn nicht so genau kennen.

Wer für den einen Arbeitgeber Journalismus und für den anderen PR abliefert, merkt den Unterschied allein schon daran, dass er für das eine deutlich besser bezahlt wird als für das andere…
Aber was ist, wenn wir ein Thema unterstützen, weil es uns am Herzen liegt? Ist das schon Lobbyismus und damit auch dann verwerflich, wenn es sich um eine „gute Sache“ handelt?

Wir möchten mit euch darüber diskutieren, welche Erfahrungen ihr mit PR und Lobbyismus macht und wie stark beides aus eurer Sicht mit Journalismus verzahnt ist.
Haltet ihr die rigorose Abgrenzung zwischen Journalismus und Nicht-Journalismus noch für zeitgemäß? Zumal der große Gleichmacher Internet ohnehin sämtliche Text- und Darstellungsformen zu „Content“ verrührt – und dessen Qualität anschließend nach den erzielten Klickzahlen bewertet. Oder brauchen wir gerade deshalb konsequente Abgrenzungen dringender denn je? Wie sollten/können wir in unserer täglichen Arbeit mit diesem Konflikt umgehen?

Wer sich vorher schon mal (als Diskussionsgrundlage) einlesen mag – hier zwei Quellen dazu, die wir empfehlen:

Die Grenzen zwischen Lobbyismus und Journalismus verschwimmen

zapp/medienpolitik/Lobbyismus

Wir treffen uns auf Zoom – da die Zeiten, in denen wir uns trotz Corona draußen treffen konnten, leider vorbei sind. Hier der Link zur Anmeldung.

Wann?    Dienstag, 27.10. um 19:30 Uhr

Bitte gebt uns kurz Bescheid, ob ihr dabei sein werdet.

Herzliche Grüße vom neuaufgestellten Orga-Team:
Katja Hanke, Barbara Behrendt und Christoph Lixenfeld